Tag 75 – Sandfliegenhölle

2. November
Der Tag begann mal wieder mit einer Wanderung, denn jeder weiß, wandern am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. 😛 Es war zwar nicht die Wanderroute, die ich mir in Darwin rausgesucht hatte – denn sie war am Ende länger als ich erwartet hatte – weil der Weg nicht in den Open Street Map Karten eingezeichnet war. Da wir beide nach der einen Wanderung keine Lust mehr hatten, die zweite auch noch zu unternehmen, machten wir uns danach auf den Weg Richtung Cairns – da hatten wir ja noch ein Stück vor uns.

In dem Ort „Gregory“ fanden wir dann endlich wieder Trinkwasser – es war mal wieder knapp geworden. Außerdem tankte ich das erste Mal in meinem Leben über einen Gartenzaun, und wie uns die Besitzerin des Kiosk – ja ein Kiosk keine Tankstelle – sagte, hatten wir Glück das die Zapfsäule funktionierte, das sei bei der Hitze nicht immer so.

Bevor es dann weiterging, naja eigentlich bevor wir die Wasservorräte auffüllten, fuhren wir ein kleines Stück zurück, um die Attraktion der Gegend zu besichtigen, den „Gregory River“. Dank Trockenzeit konnte man durch den Fluss waten – etwas mehr als knietief – und somit konnte ich mein Stativ mal im Wasser ausprobieren. Es kam ja schon bei der Morgenwanderung am „Lawn Hill Creek“ zum Einsatz und brachte mich dabei auf eine tolle neue Idee für meine Webseite. Aber mehr wird jetzt noch nicht verraten. 😉 Dann folgte im „Gregory River“ der nächste Härtetest. Und auch wenn die Aufnahmen nicht so genial geworden sind, wie ich sie mir ausgemalt hatte, hat das Stativ den Test bestanden, denn weder Kamera noch Stativ sind der kräftigen Strömung zum Opfer gefallen. 😉

Auf Grund des Misstrauens meiner Beifahrerin gegenüber der Navigationsapp schlugen wir dann den Weg nach „Burketown“ ein. Wer das nicht kennt hat nichts falsch gemacht. 😉

Vielleicht noch zur Erklärung. Lisa dachte die App schickt uns wieder einen riesen Umweg, das Problem hatten wir nämlich auch schon auf dem Weg zu den Fossil Fields und generell etwas in dieser Gegend. Diesmal war es aber richtig, denn die App führte uns über den „Highway“ – also die Landstraße. Bei Google war der weiter nördlich verlaufende „Savannaway“ aber viel zu groß eingezeichnet, deshalb Lisas Gedankengang und meine Aufregung am Abend.

Dafür habe ich dann am Abend dieses bomben Foto schießen dürfen, allerdings wurde das sehr teuer bezahlt. Am nächsten Morgen stellten wir nämlich fest, dass Sandfliegen über uns her gefallen sind. Die Hölle!! Die folgenden Tage konnte man denken wir hätten die Masern .

Zurück gelegte Stecke: 267,2 km

  • Crocodylus Village, den 15.12.2018  14:17 AEST

Fotos des Tages.

2 Replies to “Tag 75 – Sandfliegenhölle”

  1. Hallo aus der Heimat! Vielen lieben Dank für die tolle Weihnachtsüberraschung. Unsere Amelie läuft bzw. hüpft nur noch mit ihrem neuen Känguruh durch die Gegend. Liebe Grüße ☺

    1. Das freut mich sehr. 🙂
      Wünsche euch noch einen guten Rutsch und Amelie einen guten Sprung ins neue Jahr. 😉

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